Echte Menschen, messbare Veränderungen

Trading nach Wirtschaftskalender ist keine Theorie – es funktioniert in der Praxis. Diese drei Händler haben unterschiedliche Wege eingeschlagen, aber eines gemeinsam: Sie analysieren Marktbewegungen rund um Zinsentscheidungen, Arbeitsmarktdaten und Konjunkturberichte. Ihre Strategien sind verschieden. Die Ergebnisse sprechen für sich.

Tilmann Vasterling beim Handel an seinem Arbeitsplatz Seit März 2023

Tilmann Vasterling: Vom Bauchgefühl zur Systematik

Tilmann hatte schon länger ein Depot. Aber richtig erfolgreich? Nein. Seine Entscheidungen basierten auf Nachrichten und Tipps von Kollegen – manchmal ging es gut, oft nicht. Im Frühjahr 2023 entdeckte er den Wirtschaftskalender als Werkzeug.

„Ich habe angefangen, mir zwei Tage vor jeder EZB-Sitzung die Prognosen anzusehen und mein Portfolio entsprechend zu positionieren. Keine großen Summen, aber gezielt."

Seine erste richtige Position: EUR/USD vor der Zinssitzung im Mai 2023. Die Märkte erwarteten eine Pause, aber Tilmann analysierte die Inflation und setzte auf eine Erhöhung. Er lag richtig. Seitdem arbeitet er mit einem klaren Plan: Wirtschaftsdaten studieren, Positionen vorher aufbauen, nach der Bekanntgabe schnell reagieren. Sein Depot entwickelte sich über zwölf Monate deutlich stabiler als zuvor.

Schnelle Entscheidungen in volatilen Momenten

Der Ansatz

Jaromir handelt nicht täglich. Er wartet auf bestimmte Veröffentlichungen – vor allem die Non-Farm Payrolls aus den USA, die jeden ersten Freitag im Monat um 14:30 Uhr erscheinen. Diese Berichte lösen oft extreme Kursbewegungen aus. Genau darauf hat er sich spezialisiert.

Seine Vorbereitung beginnt am Donnerstagabend: Er prüft die Erwartungen, analysiert frühere Revisionen und beobachtet verwandte Indikatoren wie die Arbeitslosenquote. Am Freitag ist er bereit – nicht emotional, sondern technisch vorbereitet.

Die Umsetzung

Jaromir nutzt keine komplizierten Systeme. Er arbeitet mit Stop-Loss-Orders und definierten Ein- und Ausstiegspunkten. Wenn die NFP-Zahlen erscheinen und der Markt reagiert, hat er maximal drei Minuten Zeit für eine Entscheidung. Manchmal bleibt er auch draußen – dann war die Bewegung nicht eindeutig genug.

Vorbereitung ist alles

Er legt seine Szenarien fest, bevor die Zahlen kommen – keine spontanen Entscheidungen während der Volatilität.

Risikomanagement zuerst

Maximal 2% seines Kapitals pro Trade, egal wie überzeugend die Analyse aussieht.

Emotionen draußen lassen

Wenn seine Kriterien nicht erfüllt sind, handelt er nicht – auch wenn der Markt sich bewegt.

Dokumentation jeder Position

Nach jedem Trade notiert er, was funktioniert hat und was nicht – ein laufender Lernprozess.

Gemeinsame Erfolgsfaktoren unserer Händler

Analyse von Wirtschaftsdaten und Charts am Bildschirm
Datenbasiertes Trading
Wirtschaftskalender als Grundlage
1

Planbarkeit statt Zufall

Alle drei Trader arbeiten nicht impulsiv. Sie wissen Tage im Voraus, wann wichtige Veröffentlichungen anstehen – das ermöglicht strukturierte Vorbereitung und reduziert emotionale Fehlentscheidungen.

2

Kontinuierliche Anpassung

Ihre Strategien haben sich entwickelt. Tilmann hat seine ursprüngliche Methode verfeinert, Jaromir experimentierte mit verschiedenen Indikatoren, bevor er seinen Fokus fand. Trading nach Kalender bedeutet nicht starre Regeln – es bedeutet lernen und optimieren.

3

Realistische Erwartungen

Keiner von ihnen verspricht schnellen Reichtum oder risikofreie Gewinne. Sie alle haben auch Verluste erlebt – aber ihre systematische Herangehensweise hilft ihnen, Risiken zu kontrollieren und langfristig konsistenter zu handeln.

Bereit für deinen eigenen Weg?

Diese Geschichten zeigen: Trading nach Wirtschaftskalender funktioniert mit verschiedenen Ansätzen. Unser Lernprogramm startet im Oktober 2025 und vermittelt die Grundlagen – von Kalenderanalyse bis Risikomanagement.